#ootd – eine neue Liebe

Ihr Lieben,

Wie würdet ihr euer Shoppingverhalten beschreiben?
Seid ihr eher besonnen und schaut wirklich nur nach dem, was in eurem Schrank noch fehlt? Oder lasst ihr euch häufig zu Spontankäufen hinreißen, weil ihr all den schönen Sachen (‚Nein, GENAU so eine Bluse habe ich noch nicht!‘) nicht widerstehen könnt?
Ich würde mich eigentlich als eher streng mit mir selber beschreiben: Wenn mir ein Teil besonders gut gefällt kombiniere ich es im Geiste erstmal mit dem Rest meines Kleiderschranks. Passt es zu meinen anderen Klamotten? Stehen der Preis und die Anzahl an Anlässen, zu denen ich das Stück tragen kann, in angemessenem Verhältnis?
Eine Freundin von mir liebt es, extravagante / schicke / sexy Kleider zu kaufen und ignoriert den Fakt, das sie viel zu wenig Gelegenheiten hat, diese auch zu tragen gekonnt. Ich bin da eher praktisch veranlagt 😉

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Dieser Rucksack war seit langem mal wieder ein Spontankauf. Oder eher ein Schockverliebtkauf? Ich sah ihn, stieß entzückte Laute aus (darauf bin ich nicht stolz, haha), schnappte mir das gute Stück und trug es ohne Umwege zur Kasse – ohne auch nur einen Blick auf das Preisschild geworfen zu haben. Ich MUSSTE ihn einfach haben!
Der Zufall wollte es, das er enorm gut zu meinem Outfit an diesem Tag passte und ihr ihn deshalb direkt zu sehen bekommt: die Tasche die ich eigentlich dabei hatte wurde kurzerhand ersetzt. So groß war/ist meine Schockliebe! ❤
Zu meinem neuen C&A Rucksack gesellen sich in diesem Outfit mein Lieblingshemd und ein T-Shirt, das ich meinem Freund aus dem Kleiderschrank gestohlen habe… fertig ist der Casual-Look! 😀

Wenn ihr diesen Post lest, bin ich wahrscheinlich schon auf der Arbeit… Spätdienst an einem Sonntag, was will man mehr? 😉
Ich hoffe ihr habt einen schönen Tag und einen wunderbaren Start in die Woche. Vielleicht kommt ja in den nächsten Tagen der Sommer wieder… ich drücke uns auf jeden Fall die Daumen.

xoxo,
Nessa

#Text ‚Mein Freund ist eine weinerliche Memme‘

Ihr Lieben,

Schon wieder Sonntag! Schon wieder beständiger Sintflut-Regen, der Outfit Fotos unmöglich macht! Sommer 2016, du bist so wunderbar! 😉
Aber mal im Ernst – im Moment ist das mit den Fotos wirklich nicht so einfach, oder?
Deshalb gibt es heute mal wieder was kreatives. Das ich viel lese, habt ihr bestimmt schon mitbekommen, dass ich selber auch viel schreibe, erwähne ich dagegen eher selten. Meist kommt dann nämlich die Frage: ‚Ah. Du schreibst. Wofür?‘ Und wenn ich dann sage: ‚Naja. Für mich halt…‘ Wird höflich gelächelt und schnell das Thema gewechselt.
Als wäre es ein eher peinliches Hobby. Oder ein wertloses.
Dabei ist Schreiben so etwas schönes. Mit Worten spielen, die Fantasie beflügeln,  und den eigenen Gedanken eine Form geben. Mir macht das unheimlich Spaß.
Heute möchte ich euch einen meiner Texte zeigen, der im Zusammenhang mit der Frage
‚Wie muss der perfekte Typ sein?‘
entstanden ist.Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber in meinem Freundeskreis kommt das Thema immer mal wieder auf 😉
Für alle, die den im Text vorkommenden Jason Momoa nicht kennen – das ist ein Schauspieler.Eetzt ihn beim lesen einfach durch den Traumtyp eurer Wahl.
Viel Spaß!

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Habe einen schönen Traum.
Jason Momoa fällt mit nacktem Oberköprer einen Baum und baut mir daraus eine Hütte. Anschließend fängt er im angrenzende Fluss mit bloßen Händen einen Fisch, während der Wind mit seinem wunderschönen Haar spielt.
Ich wache auf.
Mein Freund sitzt an meinem Betund lächelt.
„Hallo Lieblingsmensch. Schön das wir uns kennen.“
Glaube im ersten Moment mich verhört zu haben.
„Bei dir kann ich ich sein, verträumt und verrückt sein, nana-nana-nana“
Hartnäckiger Sack. Ich bin genervt – kann so früh am morgen nur schwer mit seinem Bullshit umgehen. Flüchte in die Küche und trinke erstmal einen Kaffee. Ein Blick auf den Kalender an der Wand. Meine Seite: Voll! Seine Seite: Leer.
War schon immer der Meinung das es enorm attraktiv ist, wenn der Freund den ganzen Tag in der Bude ockt und auf einen wartet. Wahrscheinlich schaut er sich dabei eine schnuckelige Liebeskomödie mit Ben Affleck an und zerdrückt ein paar Tränen. Habe ihn einmal dabei erwischt. Als er sagte „Ich schäme mich meiner Tränen nicht, sie sind salzige Freunde meiner Emotionen.“, gab ich ihm eine Ohrfeige um ihn wieder zur Besinnung zu bringen. Bin mir sicher das Jason Momoa bei Liebeskomödien niemals weint, und wenn doch, dann würde er sicher sagen es wäre Schweiß. Männer schwitzen halt in den Augen! Stelle mir vor wie er mit nacktem Oberköprer meine DVD-Sammlung sortiert. Gehe erstmal duschen.
Auf dem Weg zum Kliderschrank hält mein Freund mich am HAndgeenk fest.
„Lass uns Liebe machen!“
Glabe im ersten Moment, mich verhört zu haben. Flüchte verschreckt und angewiedert aus der Wohnung. Stelle mir vor wie Jason Momoa mit nacktem Oberk… hrhrhrhr… egal!

„Ich glaube, ich werde mit meinem Freund Schluss machen.“
Habe bei einer Freundin Zuflucht gefunden. Sybille, ebenfalls in einer Beziehung, schaut mich mit großen Augen an.
„Mit dem Freund, der immer so niedlich eifersüchtig ist?“
„Naja. Niedlich würde…“
„Mit dem Freund, der dir immer so süße Nachrichtenzettel in die Jackentasche steckt?“
„Naja. Süß würde i…“
„Mit dem Freund der dir andauernd schöne rote Rosen kauft?“
„Naja. Schön würde ich ni…“
„Du kannst nicht mit ihm Schluss machen. Der Typ ist perfekt!“
Muss zum Ohrenarzt. Glaube schon wieder, mich verhört zu haben.
„Bist du betrunken?“, frage ich.
„Nein.“
„Was ist dann dein Problem?“, frage ich.
Sie bricht spontan in Tränen aus.
„Mein Freund ist ständig auf Motorrad-Ausflügen mit seinen Freunden. Er geht andauernd ins Fitnessstudio. Ständig will er was unternehmen statt mit mir auf dem Sofa zu liegen und zu kuscheln. Er liebt mich nicht richtig, deshalb wird er auch nie eifersüchtig. Und manchmal antwortet er nicht mal auf meine Gute-Nacht-SMS!“

Ich breche spontan in Beifall aus. So müssen Männer sein, Bam Bam Bam. Stelle mir vor, wie Jason Momoa Sybilles Freund wohlwollend zunickt.
Sie aber ist mit meiner Reaktion nicht zufrieden. Sie sieht trotzig aus.
„Ich glaube, ich werde mit meinem Freund Schluss machen.“
„Du kannst nicht mit ihm Schluss machen, der Typ ist perfekt!“, sage ich.
Glaube, Sybille ist jetzt nicht mehr meine Freundin – aber ich habe eine wichtige Erkentniss gewonnen: Den perfekten Typen gibt es nicht. Und: Mein Freund ist eine weinerliche Memme. Werde ihm eine reinhauen wenn ich nach Hause komme.trennlinie

Wenn ihr beim lesen gelächelt habt, hat der Text seine Funktion erfüllt – er ist in der Tat ein bisschen ironisch und humoristisch gemeint 🙂
Was meint ihr – sollte es in Zukunft öfter Texte auf dem Blog geben?
Habt einen wunderbaren Wochenstart meine Lieben, ich wünsche euch das Beste Sommerwetter und einen traumhaften Montag!

xoxo,
Nessa

#Photoshoot – A lost place

Ihr Lieben,

Heute gibt es mal wieder ein paar Fotos!
Wer hin und wieder auf meinem Blog vorbei schaut wird sowohl die Location als auch das Model aus diesem Beitrag hier kennen. Meine Freundin Lisa stand mal wieder vor meiner Kamera und es zog uns, wie schon häufiger, in die alte Fabrik. Ich kann mich an diesem Ort aber auch nicht satt sehen – jedes mal gibt es neue Graffitys, neue Pflanzen, plötzlich fällt das Licht ganz anders durch die zersplitterten Fenster als beim letzten Mal, auf einmal fällt einem eine Ecke auf, die man sich vorher nie näher angesehen hat, die aber optimal als Hintergrund geeignet ist. Die Atmosphäre an diesem Ort ist einfach ganz besonders, aufregend und beruhigend zu gleich. Im einen Moment wird man von einer beinahe absoluten Stille eingehüllt, im nächsten zuckt man zusammen, weil man plötzlich Schritte in der angrenzenden Halle hört oder ein Stück Glas unter den eigenen Füßen knirscht.

Beim letzten Mal waren Lisas Outfits passend zu der Location: Zerrissene Jeans, schlichte Shirts, derbe Boots, ein bisschen edgy, ein bisschen kantig. Dieses mal haben wir uns an Gegensätzen versucht und mein Model hat sich in Kleider und hohe Schuhe geworfen – dieser Kontrast gefällt mir fast noch besser. Euch auch? 🙂
Lisa ist übrigens auch nur ‚Hobby-Model‘, aber ich bin jedes mal total verliebt in ihre Posen. Da ich ja meist Leute fotografiere, die nur selten vor der Kamera stehen (also z.B meinen Freund oder meine Freundin Lena) ist es in der Regel meine Aufgabe ihnen zu sagen, wie sie sich hinstellen, wie sie den Kopf halten, wohin sie den Blick richten sollen. Es ist echt ungewohnt, wenn das Model von selber Posen anbietet und ständig in Bewegung ist – aber total super! Ich habe jedes Mal enorm viel Spaß dabei.

Da wir Beide nicht so viel Zeit hatten, waren wir nur knapp zwei Stunden zusammen unterwegs, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und den obligatorischen beinahe Herzinfakt, als eine kleine Gruppe Fotografen um die Ecke kam, gabs auch! 😉
Ich hoffe ihr hattet einen schönen Sonntag meine Lieben. Startet gut in die neue Woche, ich habe gelesen, es soll mit dem Wetter wieder bergauf gehen… das wär doch spitze, oder? Oh, und wie gesagt – falls eine/r von euch sich gerne von mir fotografieren lassen würde, ich bin für alles zu haben 🙂

xoxo,
Nessa

#ootd – Ein Bett im Kornfeld

Ihr Lieben,

Kennt ihr das? Ihr wollt ein Kleidungsstück kaufen. Ihr bummelt durch die Läden und schaut euch verschiedene Modelle an – einige gefallen euch ganz gut, andere eher nicht so. 100%ig trifft keines euren Geschmack, aber ihr WOLLT dieses Kleidungsstück, also seht ihr euch weiter um. Je länger ihr sucht, desto klarer wird die Vorstellung, wie das Stück auszusehen hat, welche Farbe, welche Details es haben soll. Und je klarer die Vorstellung ist, desto unmöglicher wird es dann, das perfekte Teil zu finden! So ging es mir auf der Suche nach einem neuen Sommerkleid.
Ich gebe zu, das klingt erstmal nicht besonders spektakulär (‚Was soll denn daran so schwer sein ein Sommerkleid zu kaufen, noch dazu im Frühsommer?‘) aber irgendwie war die Liste der Anforderungen plötzlich endlos: Bunt soll es sein, aus einem leichten, angenehmen Stoff. Ein bisschen Boho vielleicht. Auf keinen Fall off-shoulder oder mit Spaghetti-Trägern. Nicht zu kurz. Am besten auf Tallie geschnitten. Und und und.

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Dieses Kleid ist es dann schlussendlich geworden! ❤
Ich hatte es in den unterschiedlichsten Versionen an (schwarz/weiß und blau/türkis waren auch im Rennen) und diese hat mir am Besten gefallen – ich bin total verliebt in das Muster und die Farbe! Gefunden habe ich das gute Stück bei Only. Zufälligerweise hatte sich das Mädchen in der Nebenkabine das gleiche Kleid in der gleichen Farbkombi ausgesucht und wir kamen zeitgleich darin aus den Umkleiden… was praktisch war, denn so konnten wir uns sofort gegenseitig versichern, wie gut wir aussehen 😉 Wir haben dann (nach spontaner gegenseitiger Beratung bezüglich der anderen noch zur Wahl stehenden Teile – ihr wisst ja, wir Mädels müssen uns unterstützen! Sich immer nur als Konkurrenz zu sehen macht doch wirklich keinen Spaß… ) auch Beide das gleiche gekauft.
Wie findet ihr’s? 🙂

Kleid: Only -:- Schuhe: Mustang -:- Kette: Pieces

Ihr seht, unsere Hündin hat sich auch mal wieder auf die Fotos geschmuggelt 🙂 Wir haben während eines Spaziergangs am Feld geshootet, und wenn die Kleine nicht gerade Mäuschen gejagt hat (sie erwischt nie eine, aber sie gibt nicht auf!) kam sie neugierig angelaufen, um sich dann demonstrativ vor mich zu setzten  und Streicheleinheiten zu erbetteln. Sie ist echt die geborene Fotobomberin. Und eine totale Kampfschmuserin 😉

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag ihr Lieben!
Startet gut in die neue Woche ❤

xoxo,
Nessa

#ootd – die Sache mit dem Selbstbewusstsein

Ihr Lieben,

Wie geht es euch? 🙂
Ich hoffe ihr hattet eine schöne Woche  und bisher ein wunderbares Wochenende. Ich hatte einige Tage frei und habe diese in vollen Zügen genossen – wie ihr vielleicht gemerkt habt, gehörte auch eine ‚Internet-Auszeit‘ dazu, sodass es hier ziemlich ruhig war und und ich auch auf euren Blogs nicht vorbei geschaut habe. Das hole ich heute definitiv nach! Denn auch wenn eine kleine Pause zwischendurch ganz gut tut, vermisse ich schnell die Inspiration, die ich von euch allen bekomme: die schönen Outfits, die stimmungsvollen Bilder, die leckeren Gerichte, die Farben, die motivierenden Worte, das Fernweh… all die feinen Sachen!

Apropos Inspiration. Wie ihr wisst, war ich am letzten Wochenende auf der RPC, und Inspiration gab es dort wirklich mehr als genug. Sei es nun beim Essen (an einem Stand dort gab es spiralförmig aufgeschnittene Kartfoffeln auf einem Spieß, geröstet und mit Paprika gewürzt. So lecker! Und eigentlich so einfach. Mal sehen ob ich das auf unserem kleinen Grill auch hinbekomme) bei der Musik (ich habe einige tolle neue Bands entdeckt!) oder bei kreativen Outfits: Einige der Besucher waren enorm aufwändig  kostümiert. Einige im Stil ‚Endzeit-Apocalypse‘, andere als Nordmänner oder Vikinger, wieder andere im viktorianischen Steampunk Gewand. Ich bin immer wieder sprachlos was manche Leute an Herzblut, Geduld, Geld und Zeit in ein Kostüm investieren, und wie fantastisch das ganze am Ende aussieht.Und wenn ein Mädchen mit Kleidergröße 42 eine Elbe darstellen will, habe ich davor genau so viel Respekt wie vor einem Elbenmädchen mit Größe 36. Leider sehen das einige Personen anders. An der Bahnstation stieg eine sehr kurvige junge Frau mit uns aus – ihr Kostüm war sehr detailverliebt, sehr aufwändig, zeigte aber auch sehr viel Haut. Sie ging mit uns in Richtung Messe und erntete auf dem Weg dorthin diverse Blicke und, leider, auch einige auf sie deutende Zeigefinger und kleinere Lacher.
Das tolle: Es war ihr egal. Inspirierend! ❤

Als ich in diesem Outfit unterwegs war, hatte ich das Gefühl, auch einige Blicke ab zu bekommen – und so gut ich mich auch in meiner Haut fühle, ich fragte mich unweigerlich, warum. Liegt es an meinen Tattoos? Das war die harmloseste Frage. Ist die Shorts zu kurz oder zu eng? Das war schon schlimmer. Sehe ich mit den Stiefeln irgendwie… komisch aus? Schlussendlich habe ich beschlossen das es mir egal ist. Wir Menschen sind nunmal verschieden. Das ist gut so! Und man kann es nunmal nicht jedem Recht machen, man kann nicht jedem Gefallen. Und auch das ist gut so!
Ich mag mit 25 die Weisheit noch nicht gepachtet haben, aber eins habe ich im Leben gelernt: Man darf an sich Zweifeln. Man darf Angst haben. Man darf sogar ans Aufgeben denken. Aber dann muss man sich zusammenreißen, den Kopf heben und weiter machen!

So… ich muss jetzt zur Arbeit, phu.
Was ich gerne wissen würde: Seid ihr in Sachen Mode und Outfits Selbstbewusst? Probiert ihr gerne etwas neues aus, tragt auch mal ‚gewagte‘ Sachen – oder freigt ihr lieber auf althergebrachtes zurück?
Habt den schönsten Sonntag und lasst es euch gut gehen, meine Lieben!

xoxo,
Nessa

#ootd – Budapester Schuhe

Ihr Lieben,

Habt ihr bis jetzt ein schönes Wochenende? Ich hoffe es doch! 🙂
Ich muss mal wieder arbeiten, aber dafür habe ich nächstes Wochenende frei und freue mich schon sehr darauf: Am Samstag kommt ein Chiropraktiker in den Stall  um die Pferde zu checken / zu behandeln. Kennt ihr Tamme Hanken den ‚Knochenbrecher‘? So einer! Ich bin bei solchen Terminen immer gerne dabei, denn man kann viel lernen und sich die ein oder andere Übung abschauen. Und natürlich muss ich dem Kleinen das Hüfchen halten und ihm einen Keks geben, wenn er brav ist 😉 Am Sonntag ist dann die RPC 2016. RPC steht für RolePlayConvention und ist eine Messe die sich, platt gesagt, mit Nerd-Kram beschäftigt: Brett- und Würfelspiele, Comics & Bücher, Kostüme, Videospiele, Serien. Ein bisschen wie ein sehr großer, fantasy lastiger Mittelaltermarkt, auf dem man auch zusammen sitzen und Spiele spielen kann. Klingt ziemlich speziell. Ist es auch. Und ich freue mich jedes Jahr sehr darauf ❤

Im Gegensatz zu meiner Liebe für nerdige Dinge steht mein heutiges Outfit, das ich eher als klassisch bezeichnen würde – ich finde, ich sehe darin nicht so aus, als würde ich mich gerne mit zehn wildfremden  Menschen auf einer Convention zusammen setzen, um ein Kartenspiel namens ‚Werwolf‘ zu spielen. Und gerade das ist das feine an Mode: Man kann sich selber jeden Tag neu erfinden, man kann sie an die eigene Laune anpassen, man kann schick sein, lässig sein, Ecken und Kanten haben oder besonders weiblich und zart wirken. Es gibt so viele Modestile, so viele schöne Sachen, man kann sich inspirieren lassen und daraus kreieren, worauf man gerade Lust hat.
Der Cardigan ist ein Lieblingsteil: ich bin total verliebt in die Farbe (er ist nicht schwarz, hurra!) und die Länge. Außerdem ist er wunderbar weich ❤ Während die weiße Bluse schon älter ist und eigentlich ein eher trauriges, vergessenes Dasein in meinem Schrank fristet, sind die Schuhe mit dem Budapester-Muster relativ neu. Ich wollte schon ewig solche zeitlosen Schuhe (ich bin einfach kein Turnschuh-Mädchen. An anderen finde ich sie super, aber an mir? Nee!)  aber als Frau ist es irgendwie nicht ganz einfach, ein schönes, bezahlbares Paar zu finden. Endlich sind sie mein, und dann auch noch in cognac, ihr wisst, eine meiner favourisierten Farben!

Cardigan: Even & Odd -:- Schuhe: Pier One -:- Jeans: S.Oliver -:- Bluse: Esprit -:- Kette: Topshop

Wie gefällt euch mein heutiges Outfit?
Und, was mich besonders interessiert: Würdet ihr sagen ihr habt euren eigenen Stil schon gefunden? Kleidet ihr euch überwiegend in einem bestimmten Stil, oder gibt es aus jedem Bereich Dinge, die euch total gut gefallen – so wie bei mir? 😉
Startet gut in die Woche ihr Süßen!

xoxo,
Nessa

#ootd Aztekenmuster

Ihr Lieben,

Schon wieder ein schwarz/weißes Outfit? Ich bin ein bisschen beschämt, aber… ja 😉
Obwohl ich mir fest vornehme, beim shoppen alle Farben in Betracht zu ziehen, greife ich erstmal immer nach der schwarzen Variante eines Kleidungsstücks. Erst gestern ist es wieder passiert: Ich wollte einen Bikini kaufen, vielleicht mal was Maritimes in blau/weiß oder etwas hübsch gemustertes in Richtung Boho-Stil…  und der Erste, den ich in die Hand nahm, war uni-schwarz. Ehm. Tja. Als ich mich dabei erwischte, legte ich ihn sofort zurück und schaute mich wie geplant bei den bunten Sachen um, aber da wundert es ja wohl niemanden, das meine Garderobe wenig Farbvariationen zu bieten hat. Ich bin wie ein Pawlowscher Hund, der erfolgreich konditioniert wurde xD
Deshalb lautet die Mission für dieses Jahr: Farbe in die Garderobe bringen!

Das ändert allerdings nichts daran, das das heutige Kleid Liebe auf den ersten Blick war. Der leicht ausgestellte Rock, der weiche Stoff und das wunderbare Muster… hach ❤
Und ratet mal wo ich es gekauft habe? Na? Korrekt, bei C&A.
So langsam muss ich die Firma mal anschreiben und Geld dafür verlangen, das ich hier immer so eine super Werbung mache 😉 Aber ich kann nichts dafür, C&A überzeugt mich im Moment einfach total – die Sachen haben einen guten Schnitt, sind für den Preis wirklich solide verarbeitet und auch das Design stimmt für mich.
Kombiniert habe ich zu dem Kleid meine allerliebsten Schuhe, meine Boots von Airstep. Die waren wirklich nicht billig und ich musste lange für sie sparen, aber sie sind jeden Cent wert und ich trage sie soooo gerne!

Klied: C&A -:- Bolero: C&A -:- Schuhe: Airstep

Die Fotos sind am, wirklich sonnigen, Freitag in Bonn entstanden, im Anschluss an ein wunderbares Date mit meinem Freund: Wir tranken einen köstlichen Eistee im ‚First Flush‘, einem Teehaus direkt am Rathausplatz, bummelten gemütlich durch die Innenstadt, saugten dabei so viel Sonnenschein wie möglich auf und aßen anschließend eine Pizza im ‚Tusculo‘. Ich glaube ich habe schonmal erwähnt das ich italienisches Essen liebe, und die Pizza im Tusculo ist wirklich himmlisch – groß wie ein Wagenrad, mit ganz dünnem, knusprigem Boden, würzigem Käse und ganz frischen Zutaten belegt. Mjam ❤
Wenn ihr mal in Bonn seid, schaut auf jeden Fall mal vorbei!

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Ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende – ich bin mal wieder auf der Arbeit, aber gar nicht so traurig darüber, weil ich an den sonnigsten Tagen der Woche frei hatte. Ich glaube, ich habe schon ein klein wenig Farbe bekommen 😉
Ich drücke euch ihr Lieben!

xoxo,
Nessa

#Photoshoot – Ein Besuch im Zoo 2

Ihr Lieben,

Als ich am Samstag Morgen aufgewacht bin und mir bewusst wurde das Wochenende ist, war das ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Manchmal steckt das Glück in den kleinen Dingen – in meinem Fall in einem freien Wochenende mit meinem Freund, jeder Menge Sonnenschein und einem gemütlichen Muttertags-Frühstück mit meinen Eltern. Nach all den 6-Tage-Wochen und kräftezehrenden kurzen Wechseln (also Spätschicht mit folgender Frühschicht) habe ich das wirklich dringend gebraucht. Ihr wisst, ich liebe meinen Job, aber er erwiedert meine Liebe eben nicht immer 😉 Zwei Tage frei am Stück kommen mir wie Luxus vor, die Sonne glättet meine angespannten Nerven und die Quality-Time mit meinen Lieben läd meine Batterien auf.  Und weil mein Freund der Allerbeste ist, ging es in den Zoo, wie ihr wisst einer meiner Lieblingsplätze, den Rucksack voll mit Leckerbissen und die Kamera im Anschlag. Zum Glück haben wir auch an Sonnencreme gedacht!

Denn wie genial ist das Wetter denn bitte im Moment? Ich sage euch, in der Sonne vor einem Zoogehege zu kauern und auf einen Schnappschuss zu lauern macht viel mehr Spaß als bei Wind und Nieselregen 😉 Wunderbare 24C° hatten wir und mit einem Midi-Kleid und der Häkelweste aus dem Kleinstadt Coachella Post war ich optimal angezogen.

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Die Fotoausbeute, zumindest eine Auswahl davon, seht ihr in diesem Post – ist der kleine Jaguar nicht niedlich? ❤ Er und seine Schwester sind erst ein paar Monate alt und seit Anfang Mai regelmäßig im Außengehge zu sehen, da haben wir echt Glück gehabt! Und sieht der Schmetterling nicht irgendwie gruselig aus? Mir war nie bewusst das Schmetterlinge so große Augen haben… irgendwie hatte ich beim fotografieren die ganze Zeit Angst das er mir plötzlich ins Gesicht springt, wie die Spinne in einer Szene des Films ‚Arachnophobia‘. Da sieht man’s wieder, Angst entsteht im Kopf… da schreibe ich bald mal einen Post drüber 😉

Für mich geht es jetzt erstmal zu meinen Eltern zum Frühstück und dann gemeinsam mit meiner Mum in den Stall, mal sehen ob wir das Pony zum arbeiten motivieren können 🙂
Ich hoffe ihr habt ein ebenso sonniges und schönes Wochenende wie ich meine Lieben. Startet gut in die neue Woche, ich drücke euch!

xoxo,
Nessa

#ootd – Im Bann der Kirschblüten

Ihr Lieben,

Wer mir auf Instagram folgt hat vielleicht das Bild von den Kirschblüten gesehen, das ich vor ein paar Tagen geposted habe. Dieses ist in der Bonner Altstadt entstanden. Jedes Jahr um diese Zeit verwandelt sich die Breite Straße dort in einen wahren Touristenmagnet, denn sie ist auf beiden Seiten von üppig blühenden Kirschbäumen gesäumt – ein weicher, pinker Himmel wie aus einer anderen Welt. Traumhaft schön. Pärchen schießen ein Selfie nach dem nächsten, Fotografen harren geduldig aus, um die Straße einmal ohne Menschen abzulichten,  es gibt sogar Japaner, die extra anreisen, nur um sich die Blüten anzusehen. Die Straße steht sogar in einigen japanischen Reiseführern! Wenn das kein Ritterschlag ist, dann weiß ich’s aber auch nicht 😉

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Ich war das erste Mal dort und war total begeistert von der ‚Kirschblüten-Allee‘ ❤
Und die Stimmung dort ist unweigerlich gut und entspannt: Als ich und mein Freund versuchten ein paar Selfies zu machen, fragten uns alle paar Meter andere Paare, ob sie vielleicht ein Foto von uns machen sollten – ‚das wäre doch viel einfacher‘. Einer der vielen Fotografen machte ein Bild von meinem Tattoo und prompt quatschten wir uns mit ihm und seiner Freundin fest, zeigten uns gegenseitig Fotos und berieten uns über die besten Plätze für gelungene Schnappschüsse. Alle Besucher flanierten gemütlich die Straße hinunter, ohne Hektik, den Blick gebannt nach oben gerichtet und jeder versuchte, niemanden beim fotografieren zu stören. Gar nicht so einfach 😉

Da ich ja wusste, das der Hintergrund voller Farbe  sein würde, habe ich das Outfit diesmal klassisch schwarz und weiß gehalten, um ein bisschen Kontrast herzustellen. Und ihr wisst ja, auf schwarz stehe ich sowieso. Da es an dem Tag noch nicht soooo warm war, trage ich unter dem Kleid eine dünne Sporthose und kniehohe Stiefel um das ganze etwas wetterfester zu machen. Nicht hübsch, aber effektiv  – ein Hoch auf den Maxirock, darunter kann man echt einiges verstecken! 😉
Ich hätte zu dem Look gerne einen von diesen Boho-Rucksäcken kombiniert, ihr wisst schon, die aus Stoff mit dem Blumen- oder Aztekenmuster. Leider habe ich bisher noch keinen gefunden, der mir 100% gefällt… manno… falls ihr Tipps habt, immer her damit 😀

Kleid: Esprit -:- Weste: S.Oliver -:- Tasche: Buffalo -:- Hut: H&M

Hattet ihr ein schönes Wochenende ihr Süßen?
Vor mir liegt mal wieder eine arbeitsreiche Woche und ich wette, da geht es einigen von euch ähnlich… also Augen zu und durch! ❤

xoxo,
Nessa

#Photoshoot – Die alte Fabrik 2

Ihr Lieben,

Erinnert ihr euch noch an die Fotos, die ich mit Alex in der alten Fabrik gemacht habe? Ich muss gestehen das ich mich sofort heftig in diese Fotolocation verliebt habe. Die Gebäude stehen schon viele Jahre leer, die Zeit hat ihren Tribut gefordert. Fenster und Türen sind aus den Angeln gerissen. Die Mauern sind eingebrochen, die Steine abgewetzt und zerbröckelt, über und über mit Graffitys besprüht, ein Bild neben dem nächsten. Dazu üppgies Grün, dichte Sträucher die sich unter den Bodenplatten hervor kämpfen und dem Licht entgegen recken das durch die maroden Dachbalken fällt. Wie in einer alten Ruinenstadt. Es ist so still, das man das Wasser hören kann, das eine Halle weiter die Wand hinunter läuft und auf den Boden tropft.
Ich liebe die Kontraste dieses Orts, das Metall und die Pflanzen, das Bunt der Bilder und das Grau der dicken Staubschicht, die sich auf alles gelegt hat. Und ich liebe es, mitten in einer dieser großen, luftigen Fabrikhallen zu stehen und mir vorzustellen, was dort früher passiert ist, was dort hergestellt wurde. Was für Menschen dort gearbeitet haben.

Meine Freundin Lisa teilte meine Begeisterung sofort – als ich ihr die Bilder von Alex gezeigt habe, haben wir uns sofort zum fotografieren verabredet. Leider war es an dem Tag regnerisch und ziemlich dunkel, und ich, professionell wie immer, hatte natürlich kein Stativ dabei. Deshalb rauschen die Fotos leider ein wenig und sind nicht so knackig scharf, wie ich es mir gewünscht hätte… andererseits haben sie dadurch irgendwie eine besondere Stimmung. Apropos Stimmung – die war auch wieder super 😀 Der Ansatz war eigentlich, das Lisa ein toughes, badass ‚Ich-überlebe-ganz-alleine-nach-einer-Apocalypse‘ Gesicht aufsetzt, aber auf 2 von 3 Bildern lacht sie, weil wir so viel rumgeblödelt haben. Ich sags ja. Professionell wie immer 😉

Da ich heute frei habe, ist so einiges zu erledigen. Beim Blick auf meine To-Do-Liste wird mir ganz schwummerig: Zum Friseur gehen. Einkaufen. Bügeln & Wäsche falten. Mit dem Hund zum Tierarzt, weil eine Impfung ansteht. Und das sind nur ein paar Punkte! Wenn ich so raus schaue (aktueller Stand: Sehr viel regen. Sehr dunkel, sehr grau) möchte ich mich eigentlich nur mit einem guten Buch auf der Couch zusammen rollen und gar nichts machen – ‚Morgen hast du ja auch noch frei. Du kannst das morgen erledigen‘. Verfluchter innerer Schweinehund!

Ich hoffe ihr habt eine schöne Wochenmitte ihr Hübschen.
Wie gefallen euch die Fotos? ❤

xoxo,
Nessa